– Teppichboden

  • Teppichböden aus herkömmliche Bahnenware oder als Teppichfliesenvariante vermitteln Wärme, Komfort und Behaglichkeit und sorgen somit für eine gemütliche Atmosphäre.
  • Neben der Vermeidung von Trittgeräuschen hat Teppichboden sehr gute schallabsorbierende Eigenschaften.
  • Ein positiver Effekt ist die Energieeinsparung durch eine gute isolierende Funktion gegen Kälte.
  • Auch ist ein kurzfloriger Teppichboden für Hausstaubmilben-Allergiker geeignet: Bei regelmäßiger Pflege und sachgerechter Reinigung durch den Fachmann kann das eigentliche Allergen, die Exkremente der Hausstaubmilbe, sehr gut aus dem Teppichboden entfernt werden. Da ein Teppichboden der einzige Fußbodenbelag ist, der aufgrund seiner Oberfläche in der Lage ist Hausstaub aus der Luft abzubinden, ist der Teppichboden der am besten geeignete Belag für einen Hausstauballergiker. Eine neue Generation von Teppichböden mit Auszügen der Maisfaser bietet hervorragende Reinigungseigenschaften und ist besonders zu empfehlen. Reine Wolle bietet sich für das Schlafzimmer an, da sie durch die Aufnahmefähigleit von Feuchtigkeit positiv auf das Raumklima einwirkt.
  • Eine gute Möglichkeit einen Teppichboden zu verlegen bietet auch die Teppichfliese durch ihre vielen Vorteile. Auf unserer Sete Teppichfliesen erfahren Sie mehr.

Verspannen von Teppichböden – besondere Eigenschaften hochwertig realisiert

Eine hohe handwerkliche Fähigkeit ist für das Verspannen von Teppichböden erforderlich. Wir kennen uns aus und sorgen dafür, dass Sie einen unvergleichlichen Gehkomfort erleben können.
Eine verspannte Teppichboden-Konstruktion besteht im Wesentlichen aus den Nagelleisten, dem Unterteppich und dem Teppich selbst. Vor allem Dank der Unterlegebahn – meist aus Filz oder Verbundschaum und der – geht es sich auf verspannten Teppichen wie „auf Wolken“.         
Die Kombination aus Belag und Unterlegebahn dämmt Trittschall deutlich ab, gleichzeitig wird der Untergrund thermisch isoliert. Höhere Lebensdauer des Belags
Da der Teppich nur an den äußeren Rändern fixiert ist, kann er als Ganzes flexibler auf Belastungen reagieren und das Gewebe kann sich immer wieder neu entspannen. In der Regel ist die Lebensdauer eines verspannten Teppichs daher erheblich länger als die eines vollflächig geklebten Teppichs.

Herstellungsarten Teppichboden

Es gibt verschiedene Herstellungsverfahren für Teppichböden und Teppiche
wie z.B. das Weben, Knüpfen und Tuften, sowie in handwerklicher als auch in maschineller Ausführung produziert. Zudem werden die Qualitäten in verschiedene Kategorien bezüglich des Strapazier- und Komfortwertes eingeteilt, wonach sich der Einsatzbereich „Wohnen“ oder „Gewerbetauglichkeit“ ablesen lässt. Je dichter das Teppichgewebe, desto haltbarer der Boden.

Teppichboden wird in vielen Optiken und Herstellungsverfahren und aus unterschiedlichen Materialien angeboten. Es gibt Flachgewebe und Böden mit verschiedenen Florhöhen. Unter 1,5 cm Florlänge spricht man von Kurzflor, zwischen 1,5 und 5 cm von Hochflor und höher als 5 cm von Langflor. Bodenbeläge aus Seegras, Sisal und Jute sind glatt gewebt und haben keinen Flor. Die wichtigsten Fasern für Teppichböden und Teppiche sind WolleBaumwolle,  SeideTencel, Viskose, Triextafaser, Sisal, Polyamid, Polyester etc. Je nach Einsatzgebiet haben alle Produkte ihre speziellen Vorzüge.

Ein weicher Bodenbelag hat mit einem angenehmen Laufgefühl positiven Einfluss auf die Atmosphäre des Raumes und beeinflusst den Raumschall positiv. Im gewerblichen Bereich z.B. im Hotelgewerbe ist das Individualdesign sehr beliebt und begeistert durch ein unverwechselbar entstandenes Ambiente. Eine spezielle Form des Teppichbodens stellt die Teppichfliese dar, mit welcher eine kreative Verlegung im privaten und gewerblichen Bereich möglich ist. Effektvolle Strukturen, Streifen und florale Designs lassen keine Wünsche offen und machen auch einen späteren Austausch problemlos möglich. Nadelfilz stellt eine besondere Faserfliesenware dar, welche besonders strapazierfähig ist und im Objekt vielfältige Verwendung als Rollenware oder Fliese findet. Eine besonders feine Variante bieten wir als „Flurstück“ an. Hierbei handelt es sich um eine Teppichserie aus Nadelfilz mit Antirutschrücken, welcher in vorgegebenen Designs oder nach individuellen Wünschen produziert wird und selbst für den Einsatz im Objekt unschlagbar ist. Neue Impulse setzt der beflockte, äußerst strapazierfähige und waschbare Bodenbelag Flotex. Jegliche Flecken und Gerüche sind somit extrem gut zu entfernen. In markanten Unifarben, hunderten von Designs selbst mit Wunschbedruckung findet er seinen großen Auftritt in privaten wie auch öffentlichen Gebäuden. Selbst in Seniorenheimen, Kindergärten und Wohnwagen verlegt ist dieser samtene Belag eine langfristig gute Wahl.

Mit der Triextafaser hat eine neue Ära des Teppichbodens begonnen. Diese Faser mit 37% natürlicher Stärke aus Maisfaser bleibt über ihre gesamte Lebensdauer flecken- und schmutzbeständig und ist mit klarem Wasser zu reinigen. In verschiedenen Optiken und Florhöhen ist sie auch als abgepasster Teppich mit hohem Luxusaspekt auch im Objekt ein Highlight.

Weben – maschinengewebte Teppiche

Bei dieser Herstellungstechnik werden Kettfäden in den Webstuhl eingespannt. Je enger die Kettfäden beieinander liegen, desto dichter wird der Teppich. Kette und Schuss bilden das Grundgewebe.

Ein Gewebe herzustellen bedeutet im Prinzip nichts anderes als Kett- und Schußfaden eng zu verflechten und das Gewebe zu verdichten. Auf diese Weise entsteht ein dichtes, flaches Gewebe ohne Flor, ähnlich einem groben Stoff, das sogenannte Flachgewebe. Je nach Beschaffenheit der gewebten Teppiche unterscheidet man glatte, Noppen- und Schlingenteppiche (aufgeschnittene bzw. geschlossene Schlingen an der Oberfläche) sowie Samt-, Plüsch-, Velours- und Florteppiche.

Tufting – funktioniert nach dem Prinzip der Nähmaschine.

Nadeln bringen das sogenannte Polgarn in ein Grundmaterial (Gewebe oder Vlies), den sogenannten Erstrücken ein. Die Nadeln sind in der Breite des Belags angeordnet und stechen gleichzeitig durch das Grundmaterial. Bevor die Nadeln wieder zurückgezogen werden, wird das eingebrachte Garn von Greifern festgehalten. So entstehen Schlaufen (Polnoppen) auf der Oberseite des Tuftinggewebes. Auf diese Weise ist ein Schlingenflorteppich entstanden. Wenn die Schlingen mit einem Messer aufgeschnitten werden, entsteht ein Schnittflorteppich (Veloursteppich). Um das eingenadelte Polgarn festzuhalten, muss ein Zweitrücken oder eine Latexierung aufgebracht werden. Diesen Vorgang nennt man Kaschieren. Eine häufig verwendete Musterungsmöglichkeit bei Tuftingware ist das Scheren. Hierbei schert ein Rotationsmesser den Flor der Tuftingware, und durch verschiedene Höhen des Flors und den Kontrast von Schlingen und Schnittpolware kann eine Musterung entstehen.

Teppichböden finden Sie in unserem Sortiment u.a. von:

Girloon
Infloor
Lano
Vorwerk
Louis de Poortere
JAB
object carpet
werkhaus
Anker
Toucan-T
tretford
Balsan
Best Wool
Creatuft
Beaulieu
Van Besouw
Radici